| Nay, der am 11 Juni 1902
in Berlin geboren wurde, widmete sich neben einer Buchbinderlehre
der Malerei. Ab 1925 nahm er ein Studium an der Berliner
Kunstakademie auf und erhielt im Jahre 1931 bereits den
Rompreis, der mit einem einjährigen Aufenthalt in der
Villa Massimo verbunden war. Zunehmend begann Nay vom
Surrealismus ausgehend
zu abstrahieren. Im Nationalsozialismus wurde seine Kunst
als "entartet" angesehen, so daß er sich oft bei Munch
in Norwegen aufhielt. Seinen Kriegsdienst leistete Nay
als Kartenzeichner ab und lebte ab 1951 in Köln, wo er
am 8. April 1968 starb. |
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