| Italienische Strömung
der Malerei, die den Surrealismus um etwa 10 Jahre vorwegnahm.
Sie entstand im Zeitraum zwischen 1910 und 1920. In den
Werken der metaphysischen Maler vermischen sich die Bilder
aus der realen und der imaginären Welt. Die Fantasie
des Künstlers wird zum integralen Bestandteil der
Komposition, deren Einzelteile keinerlei reelen Bezug
zueinander haben. Aus dieser assoziativen Art des Bildaufbaus
entstehen traumähnliche bilder mit der für diese
Kunstrichtung typischen, magisch-metaphysischen Atmosphäre.
Die Hauptvertreter dieser Bewegung waren Giorgio de Chirico,
sein Bruder Alberto Savinio, Carlo Carrá und Giorgio
Morandi. |
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